Glücksboten aus Afrika

Mehlschwalben ©K. Wessely

Um die 1000mal muss eine Mehlschwalbe kleine Lehmklümpchen holen, bis ihr napfförmiges Nest fertig ist.

Dieser große Aufwand wäre kein Problem für sie – aber eine „Gatschlackn“ zu finden, die 1-2 Wochen feucht bleibt (so lange dauert der Nestbau), wird immer schwieriger.

Die zunehmende Bodenversiegelung schadet auch den Schwalben.

Einfache Abhilfe könnte geschaffen werden indem günstig gelegene Pfützen (mit übersichtlichem Anflug als Schutz vor Fressfeinden), zumindest am Anfang der Brutzeit, dauerhaft feucht gehalten werden, um den Schwalben den Nestbau für die Jungen zu ermöglichen.